Tag85: Darwin, Last Lap

Heute sind wir mit gemischten Gefühlen aufgestanden. Es ist unser letzter ganzer Tag in Australien. Wir freuen uns auf die Heimat, aber wir weinen bereits jetzt einem einmaligen dreimonatigen Abenteuer hinterher und sind dankbar, dass wir die Chance dazu hatten. Once in a lifetime! Doch auch am letzten Tag mussten wir zumindest noch ein bisschen raus. Aus der Ferne habe ich andauernde laute Motorengeräusche vernommen, welchen wir natürlich umgehend nachgehen mussten. Wir sind letztendlich auf einer Motorradrennstrecke gelandet und konnten uns zumindest teilweise und kostenlos ein Rennen ansehen. Ich glaube auch für Tina war es ein wenig interessant 😉 Auf

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Tag84: Darwin

Nach dem gestrigen “Faulenztag” mussten wir heute wieder raus und was unternehmen. Wir hatten uns vorgenommen das direkte Umland von Darwin zu erkunden. Los ging es mit dem Charles Darwin Nationalpark. Ja es war ein großer Naturpark, aber über Evolutionstheorie im eigentlichen Sinne gab es nicht wirklich viel zu lernen. Die Parkanlage war eher ein Erkundungszug durch die WW2-Ära von Darwin. Denn dort befanden sich die geheimen Munitionslager. War für mich zwar dennoch interessant, aber das hat sich Darwin glaube ich nicht unter “Survival of the fittest” vorgestellt^^. Natürlich mussten wir uns auch noch vom weiten Ozean verabschieden und sind

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Tag83: Pool

Heute gibt es absolut 0,0 zu berichten. Wir haben den ganzen Tag nur faul am Pool gelegen bzw. mit Lesen verbracht. Europäer sind für diese Hitze einfach nicht geschaffen, zumindest wir nicht. Morgen gehts weiter mit Darwin Teil2.

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Tag82: Darwin

Es ist soweit, wir besuchen die letzte Stadt unseres Roadtrips. Wegen der Hitze teilen wir uns Darwin und Umgebung etwas auf die verbleibenden Tage auf. Für heute stand auf jeden Fall mal Darwin Innenstadt auf dem Programm. Darwin wirkt, obwohl dort ca. 120000 Menschen leben, extrem winzig. Auch in der Fußgängerzone war tote Hose. Aber das kam uns nach ein paar Wochen im Outback nur zu gelegen, denn alles andere hätte uns definitiv überfordert. Darwin reiht sich an Position 2 (Nr. 1 Sydney) unserer OZ-City-Favoriten ein. Die Stadt ist “multikulti” und besteht gefühlt zu 80% aus Grünflächen. Thumbs up! Überall

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Tag81: Berry Springs

Nach einer nahezu schlaflosen Nacht (Hitze), gingen wir den Tag eher ruhig an und spazierten zum Manton Dam, der nur ca. 15 Minuten vom Campground weg war und Darwin versorgt. Danach ging es über den Cox Peninsula Drive zu den Berry Springs. Die Berry Springs gehören eigentlich noch zum Litchfield Nationalpark, sind aber vom Park aus nur über eine Dirt Road erreichbar. Von daher haben wir uns für diesen Umweg (40Km) entschieden. In Relation zu Outback Distanzen ist der Umweg aber schwindend gering. Wie auch die von uns bereisten anderen Pools, sind die Berry Springs ein natürliches Freibad für die

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Tag80: Dale River Scenic Drive

Auch wenn der Litchfield Nationalpark die letzte geplante Station unserer Reise war, haben wir uns dazu entschlossen, zwei weitere Tage in der Natur zu verbringen. Für Darwin, Autoreinigen und Kofferpacken haben wir ja noch genug Zeit. Der Morgen ging, zumindest für Tina, mit einem Bad in den Florence Falls los. Der Dale River Scenic Drive bietet sich an, nach dem Litchfield noch etwas von der Umgebung mitzunehmen. Es geht durch wechselnde Vegetationen und vorbei an Minen sowie Notlandebahnen der Kampflieger im zweiten Weltkrieg. Für Geschichtsinteressierte: Darwin wurde im WW2 durch die Achsenmächte nahezu völlig zerbombt. Von Darwin südlich die Küste

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Tag79: Litchfield Nationalpark

Wir haben die letzte Nacht ohne Mosquitos überlebt und sind sehr früh in den Litchfield Nationalpark aufgebrochen. Dieser war leider bereits der letzte Park unseres Roadtrips, aber der perfekte Abschluss für unsere Outbackreise. Der Eintritt ist umsonst und die Landschaft spitze. Für uns wurde es ein  Wandertag. Trotz der 40 Grad und hohen Luftfeuchtigkeit sind wir zu Wasserfällen und einsamen/krokodilfreien Flüssen gewandert, um uns abzukühlen. Wegen des Osterwochenendes waren wir heute jedoch nicht alleine unterwegs. Aber von “überfüllt” kann nicht die Rede sein. Begibt man sich ein paar 100m vom Parkplatz weg, lässt man sämtliche Tagesausflügler weit hinter sich. Auch

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Tag78: Humpty Doo, Croc Cruise

Nachdem uns die Mosquitos der Wetlands vor Humpty Doo quasi die ganze Nacht auf Trapp gehalten haben, sind wir dementsprechend gerädert aus den Federn gekommen. Die Mozzies haben wirklich jede Ritze unseres Vans ausgenutzt um an unser Blut zu kommen. Erfolgreich…wir sehen aus als hätten wir die Masern. Wir haben also einen Gang zurück geschaltet und es ruhig angehen lassen. Eine extrem preisgünstige Bootstour auf dem Adelaide River kam uns da gerade gelegen. Der Adelaide River ist gerade nach der Wet-Season der krokodilreichste Fluss in Australien. Dem Skipper nach, leben dort mehr als 5000 Exemplare. Diesesmal sind es aber nicht

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Tag77: Kakadu Nationalpark

Man möchte es ja immer nicht glauben, wenn man von anderen Reisenden erzählt bekommt, dass der Kakadu NP nicht so berauschend ist. Schließlich wird er im OZ-Marketing ziemlich gehyped. Doch leider war auch bei uns die Enttäuschung groß. Gut, dass die meisten Wanderwege und Straßen überflutet waren, war Schicksal. Aber keines der Infocenter hatte auf, nirgends gab es Flyer und/oder Ansprechpartner vor Ort. In unserem Fall waren 80% der Wege geschlossen oder nur mit einem 4WD befahrbar. Aber mit seinem eigenen  4WD durfte man auch nicht fahren, sondern hätte eine teure Tour buchen müssen. Die Eintrittskosten für den Park wären

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Tag76: Nitmiluk National Park

Der Nitmiluk Nationalpark beginnt direkt bei Katherine und ist der ideale Start in den Tag. Entlang des Katherine Rivers kann man auf einem Höhenweg zahlreiche Aussichtspunkte abwandern. Für uns war nach bereits 6Km Ende. Es war zu heiß und wir wollten noch weiter ans nördliche Ende des Parks. Nach ca. weiteren 2h Autofahrt waren wir dann am nördlichen Ende angekommen. Dort befinden sich die Edith Falls, welche sich über mehrere Wasserbecken erstecken. In der Dry-Season kann man dort hervorragend baden, in der Wet-Season sind zu viele Krokodile. Machte nichts, wir wollten ohnehin eher wandern. Zum Campen hatten wir einen freien

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