Tag75: Mataranka, Elsey National Park

Die Rainbow Serpent der Aborigines war uns heute gnädig und wir hatten bis frühen Abend Sonne. Erst dann begann es wieder leicht zu regnen. Die Mataranka und Elsey Gegend ist durch das Buch und Film “We of the never ever” bekannt geworden. Tina, die Leseratte, wusste das. Es geht um das Leben im Nirgendwo. Wir besuchten die alte Siedlung (eher die Ruinen), um welche sich das Buch dreht. Der Buschfriedhof, auf dem die Autorin usw. begraben sind, lag ebenfalls gleich um die Ecke. Der Elsey Nationalpark bildet eine tropische Oase in der sonst eher rotsandigen Landschaft. Durch ihn fließt der

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Tag74: Katherine

Durch unseren kapitalen Fehler der Vortage (vergessen Nahrung zu kaufen) sind wir ausgehungert in Katherine angekommen und rein in den “erstbesten” Fast Food Laden. Nachdem wir uns im Visitor Center mit Material für die letzten Tage unseres Roadtrips eingedeckt hatten, sind wir ins Shoppingcenter um unsere Reserven aufzustocken. Ansonsten ist Kathrine eher eine Stadt in der man nicht so viel anstellen kann. Deswegen sind wir auch gleich wieder auf den Highway in Richtung Elsey National Park bei Mataranka. Doch kaum auf dem Highway ging ein Platzregen los. Die letzten Tage wütete bei Darwin ein kleiner Hurricane, dessen Ausläufer sich jetzt

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Tag73: Lake Argyle, Victoria Highway

Den Morgen des neuen Tages haben wir noch gemütlich am Lake Argyle genossen, bevor es wieder hieß “on the road again”. Nach einem letzten Blick auf den großen See ging es auf den Victoria Highway zum Meilen machen. Nach kurzer Fahrzeit haben wir bereits die Grenze zwischen Western Australia und Northern Territory erreicht. Überschreitet man die Grenze von NT nach WA, darf man am Kontrollhäuschen erst mal sein Obst und Gemüse abliefern. In WA gibt es ganz strenge Vorschriften, um Viren/Bakterien sowie Fliegen fern zu halten. Ebenso werden teilweise Fahrzeuge nach Cane Toads (Fröschen) abgesucht, denn diese breiten sich in

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Tag72: Lake Argyle

Wie immer sind wir unserem Zeitplan um ein paar Tage voraus und haben Puffer. Von daher war unser nächster Stop, (Lake Argyle) nicht weit von Kununurra entfernt (ca. 80Km). Lake Argyle ist ein beliebtes Ziel für Westaustralier. Da wir vor der australischen Urlaubssaison unterwegs sind, ist aber zum Glück nur sehr wenig los. Lake Argyle ist ein ziemlich großer und künstlich geschaffener Stausee. Er liegt herrlich zwischen roten Felsen und lädt zum Schwimmen ein. Leider ist er voll mit Krokodilen. Auch wenn es nur Freshies sind, haben wir den Infinite Pool vorgezogen. Ein Pool der durch eine optische Illusion wirkt

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Tag71: Kununurra, Mirima National Park

Auch der zweite Tag in Kurunurra begann bereits in den frühen Stunden mit tropischer Hitze. Das hat uns aber nicht davon abgehalten in den direkt angrenzen kleinen Mirima Nationalpark zu fahren.Ein paar kurze Walks gehen immer. Der Nationalpark besteht aus roten, meist bewachsenen, Felsformationen, die sie sich Canyonartig durchs Land ziehen. Obwohl er relativ klein war, hat er uns sehr gut gefallen. Leider war es etwas bewölkt und das Farbenspiel war nicht ganz so prächtig als mit unverdeckter Sonne. Auf jeden Fall, war Totenstille. Wir waren nämlich die einzigen Wanderer bzw. Besucher im Park 🙂 Nach dem Nationalpark sind wir

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Tag70: Kununurra, Crocs

Wir sind in Kununurra angekommen. Die Fahrt war auf Grund der Hitze relativ anstrengend. Wir sind aktuell in der (gefühlt) wärmsten Region unseres Trips. Zu den über 40 Grad kommt noch die extrem hohe tropische Luftfeuchtigkeit dazu. Aber irgendwie gewöhnt man sich langsam daran. In Kununurra mussten wir uns leider auf einen offiziellen Campingplatz niederlassen, kostenlose Plätze gibts leider nicht…aber wir wollten ja ohnehin Wäsche waschen und haben uns für die nächsten zwei Tage eingebucht. Einen großen Vorteil hat die Campsite dennoch. Sie liegt direkt am Ufer des Ord Rivers. Wasser bedeutet in dieser Region Krokodile. Wir mussten also nicht

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Tag69: Halls Creek

Der Morgen hat mit der Suche nach Krokodilen im Mary Pool begonnen. Wir wurden fündig, siehe Tag68. Halls Creek (<1000 Einwohner) war ein total verlassenes Nest. Nicht mal das Infocenter hatte auf 🙂 Mick Taylor hat sich auch nicht blicken lassen. Zum Wolfe Creek Krater konnten wir leider nicht fahren, die Dirt Road war aktuell mit unserem 2WD nicht machbar. Als Ersatz haben wir uns die Zeit mit nem Walk bei 40+ Grad in der Sonne vertrieben. Ziel hätte eine Felsformation sein sollen, die einer Mauer (China Wall) gleicht. Aber auch dort sind wir nicht ganz durchgekommen (dieses mal per

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Tag68: Fitzroy Crossing, Geiki National Park, Mary Pool

Der heutige Tag startete anders als geplant. Als wir in Fitzroy Crossing angekommen sind, wurden wir von einer Stadtangestellten gefragt, ob wir nicht Zeit u. Lust hätten bei einem Kommunikationstraining mit Aborigines mitzumachen. Natürlich! Eine Gruppe von ca. 20  Aborigines Girls and Boys werden von Fitzroy Crossing aktuell unterstützt eine Ranger-Qualifikation zu erlangen. Da sie bis dato eher weniger Kontakt mit nicht Aussie Touristen hatten, sind sie teilweise sehr zurückhaltend. Da sie nicht alle fließend Englisch sprechen, soll ihnen diese Art von Training etwas die Angst nehmen. Unsere Rolle war es, wie sollte es auch anders sein, Touris zu spielen

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Tag67: Derby

Der Weg nach Derby, ca. 220Km, war im Vergleich zu den letzten Etappen eher ein Katzensprung. Kurz vor Derby beginnen die Wetlands. D.h. auch nach der Regenzeit ist die Landschaft sehr sumpfig. Teilweise schwappte das Wasser noch bis in den Highway hinein. Die Vegetation bietet uns zwei noch nicht gesehene Exemplare: Mangroven und Boab Trees. Letztere sind durch ihren dicken Stamm sehr auffällig. Boab Trees wurden früher als Kurzzeitgefängnis verwendet, leider für Aborigines. Die unteren Bilder zeigen den Prison Boab Tree in Derby. Wo Wetlands sind, gibt es auch Krokodile. Leider konnte ich noch keines entdecken, auch wenn es wirklich

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Tag66: Broome

Die letzten 200Km waren geschafft und wir sind mal endlich (ich traue es mich kaum schreiben) in einer “größeren Stadt angekommen – Broome. Die über 10000 Einwohner merkt man Broome kaum an. Was jedoch sehr erfreulich ist ist, dass man in Broome sehr viele Aborigines trifft. Schließlich sind sie die eigentlichen Bewohner Australiens und gehöhren nicht in “Communities” außerhalb der Stadt, sondern mitten hinein. Ich finde es auch super, dass sie nach wie vor an ihren Traditionen festhalten. Besonders interessant finde ich die Angeltaktik. Ohne große Technik fing sie nur mit einer Schnur am City Beach ihr Abendessen. Wir waren

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