Tag14: Wildlife Walk, Phillip Island

Nach einem “frühen” Tagesstart ca. 06:30 Uhr (die meisten Australier beginnen ihren Tag nicht vor 9-10 Uhr, zumindest nicht die reisende Fraktion) haben wir uns nochmals auf Tierbeobachtung begeben und sind auf einen einsamen Pfad im Wilsons Prom in eine Wildlife-Research Area gewandert. Das frühe Aufstehen wurde mit Kangaroos und/oder Wallabies (der Unterschied ist mir immer noch nicht ganz klar) belohnt. Neben den hüpfenden Kameraden tauchten auf einmal aus dem Nichts zwei riesige Emus auf, die durch einen startenden Hubschrauber aufgeschreckt wurden.

Nach der tierischen Begegnung der dritten Art haben wir uns entschlossen auf Phillip Island halt zu machen. Phillip Island liegt ungefähr 1,5h südlichen von Melbourne. Bekannt ist die Insel für ihre Strände, vor allem für Surfis. Da wir von denen die letzten Tage genug hatten, haben wir die eher ausgelassen und uns auf die kurzen Hikes konzentriert, wie etwa zum Pyramid Rock.

Oder zum Nobbies Point, an welchem sich angeblich Robben rumtreiben. Wir haben aber keine gesehen.

Zum Sonnenuntergang haben wir uns noch die Pinguin Parade angesehen. Klingt nach Touri Falle, ist es letztendlich auch, aber dennoch beeindruckend, da ich noch nie so viele Pinguine auf einen Haufen gesehen haben. Bei Sonnenaufgang schwimmt die Armee raus in den Ozean zum Fische fressen und Abend kommt sie in Reih und Glied wieder zurück zu ihren Nistplätzen.

Übernachtet haben wir auf einem Tankstellen-Parkplatz ca. 80Km vor Melbourne. Da auf den Highways nachts nicht sonderlich viel los ist, war es extrem ruhig. Obendrein gab es noch Toiletten mit Wasserspülung und Wifi, d.h. Luxus-Unterkunft.

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