Tag32: Dorrigo Nationalpark, Pacific Coast Highway

Das Wetter war uns heute gnädig und wir hatten Sonnenschein bei über 30 Grad. Planmäßig konnten wir uns also in den Regenwald des Dorrigo Nationalparks stürzen. Wir waren die ersten im NP ;-). Leider war das nur anfänglich von Vorteil. Da es die Vortage relativ stürmisch und regnerisch war, war alles nass und der Pfad mit abgebrochenen Ästen und Blättern übersäht. Ein Paradies für Blutegel. Und so kam es, dass wir wieder voll mit den Viechern waren. Das wurde aber erst mal ignoriert. Kehrt machten wir dann erst, als uns eine ca. 1,5m lange schwarz-rote Schlange den Weg versperrt hatte. Bis dato waren die Schlangen mehr vor uns auf der Flucht als wir vor ihnen, aber dieser Kamerad heute wollte nicht weichen und hat uns ins Visier genommen. Obwohl die laut meinem Schlangenposter (danke Google) nicht zu den giftig(st)en gehört, wollte ich sie nicht gewaltsam entfernen. Ist ja schließlich ihr Regenwald :-). Auch heute wollte ich sie nicht durch das zücken meiner Kamera reizen (bzw. ich hatte Schiss ^^).

Nach dem Dorrigo NP gings weiter in die Fischerstadt Coffs Harbour, wo wir uns nach Fish & Chips am Strand die Sonne auf den Bach scheinen haben lassen. Was mich am Strand beschäftigt hatte, war wie sich die Australier ihre Luxusgüter leisten können. Im Vergleich zu Europa ist in OZ alles relativ teuer. 0,33l Bier im Wirtshaus kosten, wenn man das billigste trinkt ca. 7$ (5,25€)?!. Wir griffen als Proviant zum australischen Oettinger und haben 30 Dosen für 30$ gekauft :-).  Die Australier können sich das leisten (laut Google), da sie wesentlich mehr verdienen. Der Mindestlohn liegt bei ca. 20$. Der Schnitt bekommt eher so über 30$. Dann war mir so einiges klar ^^.

Genächtigt wird heute in Copmanshurst an einem Fluss, den wir nicht wirklich genießen konnten, da ein Gewitter aufzog.

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