Tag36: Noosa, Bruce Highway

Puh was für eine Nacht. Mein nächtlicher Toilettengang auf dem WC war mir verwährt, da sich im Klo ein riesen(!) Frosch befand. Der hat sich da wohl verirrt. Da ich kurz vorher zufällig gelesen habe, dass sich im Obi Obi River die Giftkröten rumtreiben, hab ich den da schön weiterschwimmen lassen. Die Nacht wurde noch kurioser. Wir waren beide im Tiefschlaf auf einmal extremer Lärm mit Blitzen. Durch die Windschutzscheibe konnten wir drei tanzende Schatten erkennen. War anfangs recht creepy. Es waren dann drei Hinterwäldler Hippies, welche eine Techno-Party abgehalten haben (mit Stroboskop, DJ-Pult und Bassbox). Und das mitten im Nirgendwo. Sachen gibts 🙂

Etwas verschlafen sind wir dann nach Noosa gefahren. Die Noosa Heads sind Buchten, die zwischen dem Pacific und dem Noosa River liegen. Die Stadt an sich ist ein ziemlicher Magnet für Wassersportler und Wohnort für Gutbetuchte. Da wir zunächst wieder nicht recht wussten, was wir dort anstellen könnten, haben wir uns ein Fährentagesticket gekauft und uns durch die Gegend schippern lassen. Letzendlich lagen wir wieder am Strand, bis auch dieser nach 2 Stunden langweilig wurde 🙂

Einen ca. 30 Minuten Platzregen mit Gewitter haben wir im Hafen ausgesessen. Danach konnte ich Tina noch zu einer Wanderung an der Küste der Noosa Heads entlang überreden. Dieser Ort hätte den Namen Surfer’s Paradise verdient. Dort habe ich zum ersten mal in OZ Surfer gesehen, welche es wirklich richtig gut konnten. Anders als die Wannabe-Surfies im Hippie-Van. Neben Surfern konnten wir im Meer noch einen ziemlich großen Manta Ray (Rochen) beim Fressen beobachten. 

Nach dem Walk sind wir Richtung Campsite gefahren. Irgendwo nördlich neben dem Bruce Highway. Seit Brisbane befinden wir uns im Staat Queensland. Neben der Tropenhitze gibt es noch eine Besonderheit. Es wird sehr schnell und früh dunkel (ca. 18:30 Uhr). Anders als bei uns, ist dunkel hier wirkich richtig dunkel. Lichtverschmutzung gibt es höchstens in größeren Städten. Der Sternenhimmel ist nahezu schwindelerregend. Nachteil ab 20:00 Uhr sieht man ohne Taschenlampe fast gar nichts mehr.

Morgen versuchen wir bis kurz vor Fraser Island zu kommen.

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