Tag67: Derby

Der Weg nach Derby, ca. 220Km, war im Vergleich zu den letzten Etappen eher ein Katzensprung. Kurz vor Derby beginnen die Wetlands. D.h. auch nach der Regenzeit ist die Landschaft sehr sumpfig. Teilweise schwappte das Wasser noch bis in den Highway hinein. Die Vegetation bietet uns zwei noch nicht gesehene Exemplare: Mangroven und Boab Trees. Letztere sind durch ihren dicken Stamm sehr auffällig. Boab Trees wurden früher als Kurzzeitgefängnis verwendet, leider für Aborigines. Die unteren Bilder zeigen den Prison Boab Tree in Derby. Wo Wetlands sind, gibt es auch Krokodile. Leider konnte ich noch keines entdecken, auch wenn es wirklich

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Tag66: Broome

Die letzten 200Km waren geschafft und wir sind mal endlich (ich traue es mich kaum schreiben) in einer “größeren Stadt angekommen – Broome. Die über 10000 Einwohner merkt man Broome kaum an. Was jedoch sehr erfreulich ist ist, dass man in Broome sehr viele Aborigines trifft. Schließlich sind sie die eigentlichen Bewohner Australiens und gehöhren nicht in “Communities” außerhalb der Stadt, sondern mitten hinein. Ich finde es auch super, dass sie nach wie vor an ihren Traditionen festhalten. Besonders interessant finde ich die Angeltaktik. Ohne große Technik fing sie nur mit einer Schnur am City Beach ihr Abendessen. Wir waren

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Tag65: Great Northern Highway

Wir sind lange gefahren, bis wir beim Karijini Nationalpark angekommen sind und müssen konsequenterweise auch wieder lange fahren um zurück auf unseren eigentlichen Kurs zu kommen. Somit war es heute wieder ein reiner Fahrtag. Unser nächstes Ziel ist Broome und das ist ca. 900Km vom Karijini entfernt. Ca. 200Km vor Broome und nach 9 Stunden Autofahrt gingen uns heute buchstäblich die Lichter aus…um Punkt 18 Uhr war die Sonne bereits untergegangen.  Wir haben auf den 700Km nur eine Stadt passiert – Port Hedland. Port Hedland ist ein Güterhafen. Dort wird das in Tom Price geschürfte Eisenerz auf Schiffe verladen. Demnach

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Tag64: Karijini National Park

Der Karijini National Park leidet aktuell immer noch an Schäden der letzten Regenzeit, welche erzt ein paar Wochen her ist. Zudem stand ein großer Teil, wie wir im Visitor Center erfahren haben, in Flammen. Von daher waren viele der Wege nur mit einem Allrad-Fahrzeug zu befahren. Machte aber nichts, denn unser Ziel die Dale Gorge Wanderwege waren frei. Nach etwa 100Km durch beeindruckende Landschaft sind wir dort auch heil angekommen. Die Trails gingen durch canyonartige Schluchten und es gab immer wieder mal kleine Pools (Krokodilfrei) zum abkühlen. Die Temperaturen im Kessel lagen bei weit über 30 Grad und es herschte

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Tag63: Tom Price

Immer noch hin und weg von unserem Whalesharkerlebnis, hatten wir heute eine sehr lange Autofahrt vor uns. Unser nächstes Ziel ist der Karijini National Park. Dieser ist ca. 700Km von Exmouth entfernt. Wir haben also ungelogen den ganzen Tag nur im Auto verbracht. Die Fahrt war zwar relativ anstrengend, aber sie ging durch eine abwechslungsreiche und schöne Landschaft. Die Stadt Tom Price ist mehr oder weniger das Eingangstor des Parks ist und liegt nicht an der Küste, sondern etwas im Landesinneren. Aus der Wüste wurde heute Halbwüste bis hin zu einer subtropischen Steppenlandschaft. Die Gegend um Tom Price ist für

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Tag62: Exmouth, Whaleshark Tour

Heute war es also soweit und ich musste mich einer meiner Ängste stellen, schwimmen/tauchen im tiefen weiten Ozean ;-). Nach diversen Sicherheitsinstruktionen und einem Frühstück an Board ging es zunächst ins seichte Wasser, um sich mit der Ausrüstung vertraut zu machen. Da wieder ziemlich viele Quallen unterwegs waren, wurde uns dazu geraten Stingersuits anzuziehen. Man sah damit zwar aus wie aus “Helden in Strumpfhosen”, aber wenn es die gefährlichen Würfelquallen abhält, soll uns das Recht sein. Das Tauchen im Riff an sich war schon faszinierend. Nach den Schnorchelübungen wurde es dann ernst und wir fuhren weiter auf den Ozean hinaus.

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Tag61: Exmouth, Cape Range National Park

Bei morgentlichen 30 Grad im Schatten sind wir um 9 Uhr in Exmouth angekommen. Erste Anlaufstelle war das Visitor Center um eine Whaleshark Tour zu buchen. Da wir bis jetzt in NZ und USA Pech hatten und nie einen Wal oder anderes großes Meerestier zu Gesicht bekommen haben, versuchen wir hier erneut Tinas Traum zu erfüllen. Bei dieser Tour hätten wir noch den Bonus, dass wir die Haie im Wasser mit Schnorchelausrüstung bestaunen könnten. Hoffen wir mal, dass es klappt. Nach dem Geldausgeben ging es dann rein in den Cape Range National Park. Dieser besteht an Land aus kleinen Canyons

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Tag60: Coral Coast

Planmaßig sind wir am frühen Morgen in Coral Bay an der Coral Coast angekommen. Die “Stadt” besteht aus einem Supermarkt, einer Tankstelle und 2-3 Ferienunterkünften. Dennoch ist sie relativ gut besucht. Das liegt wohl an dem herrlichen Strandabschnitt, an welchem das Ningaloo Reef beginnt. Das Riff bildet einen natürlichen Wellenbrecher, der ein sorgenfreies schwimmen ermöglicht. Um allerdings die ersten Züge machen zu können, muss man erstmal ca. 50m ins Meer hineingehen. Auch ohne Schnorchel kann man Fische usw. erkennen, da auch hier das Wasser wieder kristallklar ist. Wir heben uns das Schnorcheln u. Tauchen für Exmouth auf. Dort ist der

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Tag59: North West Coast Highway, Carnarvon

Was auf der Karte immer so nah aussieht, ist im Westen dann doch immer ein ganzes Stück zu fahren. Und deshalb haben wir heute auch fast den ganzen Tag im Auto verbracht. Von der Shark Bay geht es an die Coral Coast. Letztere ist gerade bei Tauchern sehr beliebt, denn dort befindet sich das Ningaloo Reef. Das wird unsere Alternative zum Great Barrier Reef. Einen obligatorischen Halt mussten wir in Carnarvon (<10000 Einwohner) einlegen. Dort gibt es zwar nicht viel Interessantes zu sehen, aber es ist die letzte Möglichkeit günstig einzukaufen und zu tanken. Ab dort gibt es bis Broome

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Tag58: Shark Bay, North West Coast Highway

Wir haben es geschafft um Punkt 6 Uhr aufzustehen und Richtung Monkey Mia zu fahren. Dort lassen sich jeden Morgen ein paar Delphine blicken, um von Meeresbiologen Fische abzustauben. “The man with the beard” wurde von den Rangern auserwählt, ebenfalls einen Delphin zu füttern. Ich begab mich also ins Wasser und hab dem Delphin Chuck einen Fisch gereicht. Schon cool einem so großen Meeresbewohner mal so nah zu sein. Tina war als meine moralische Unterstützung ebenfalls mit im Wasser. Auf Bild Nummer 2 ist eine Logger Schildkröte zu sehen. Hab ich auch erst auf dem Bild entdeckt. Angefixt von den

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