Tag18: Great Ocean Road, Lorne

Da das Konzert und die anschließende Fahrt doch bis nach 1 Uhr gingen, war es nichts mir Early Bird usw. Dennoch gings endlich wieder in die Natur und weg von größeren Städten. Wir sind mittlerweile auf der Great Ocean Road angekommen. Die GOR ist eine der bekanntesten Highways in Australien, zu Vergleichen mit dem Highway Nr.1 in USA. Direkt entlang der Küste gibts steile Sand-/Felsküsten und Regenwald zu bestaunen. Ebenfalls liegen auf dieser Südküsten-Route entlang die bekanntesten und besten Surfer Strände. Da die Wetterlage anscheinend günstig war, konnten wir in geilen Wellen “schwimmen” und Surfis beobachten. Jeder der mich kennt,

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Tag17: Melbourne, Guns’n Roses

Heute stand eines meiner persönlichen Highlights auf dem Programm – Guns’n Roses. Zunächst hat unser (vielmehr Tinas) Tag mit einem Schrecken begonnen. Beim morgentlichen Lüften hat dieser Kamerad bereits am leicht geöffneten Fenster auf uns gewartet: Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass diese Spinne nicht gefährlich ist, hab mich aber dennoch nicht getraut beim Fotografieren einen Gegenstand als Größenvergleich dazuzuhalten 🙂 Mit Beinen war der Durchmesser in etwa 10cm. Nach der artgerechten und mit viel Respekt verbundenen Entsorgung in einer Hecke, nutzten wir die Zeit vor dem Konzert, um bei Jucy unseren Kühlschrank reparieren zu lassen. Da das Jucy

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Tag16: Melbourne

Das Wetter ist heute zwar auch wieder mal durchwachsen, aber perfekt für einen Städtebesuch. Mit dem Zug ging es dann von Chelsea ins Zentrum von Melbourne (ca. 45min Fahrt). Die Australier und anderen Touris, die wir down under kennengelernt haben, sagten, dass man entweder ein Sydney oder ein Melbourne Typ ist. Da hatten sie vollkommen Recht. Wir fanden Sydney spitze und mit Melbourne wurden wir leider nicht wirklich warm. Eventuell liegt es auch daran, dass wir jetzt ständig abseits von größeren Städten waren und uns in der Natur herumgetrieben haben. Wäre Morgen nicht das Guns’n Roses Konzert, würden wir wahrscheinlich

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Tag15: Dandenong Ranges, Chelsea

Als wir heute unseren Van geöffnet hatten, hat uns ein grauer, kalter und regnerischer Morgen erwartet. Kalt ist natürlich im Vergleich zu Deutschland relativ zu sehen, es hatte “kalte” 16 Grad. Da wir immer noch einen Zeitpuffer haben, sind wir in den Dandenong Ranges Nationalpark bei Melbourne gefahren. Dort hätte man eine super Sicht auf die Skyline haben und etliche Touren im Regenwald gehen können. As said es hat geregnet ohne Ende und wir konnten von Melbourne nicht viel sehen. Das soll Melbourne sein…mit viel guten Willen kann man ein paar Hochhäuser erkennen: Wir haben den Tag dann mit Internet-Recherchen

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Tag14: Wildlife Walk, Phillip Island

Nach einem “frühen” Tagesstart ca. 06:30 Uhr (die meisten Australier beginnen ihren Tag nicht vor 9-10 Uhr, zumindest nicht die reisende Fraktion) haben wir uns nochmals auf Tierbeobachtung begeben und sind auf einen einsamen Pfad im Wilsons Prom in eine Wildlife-Research Area gewandert. Das frühe Aufstehen wurde mit Kangaroos und/oder Wallabies (der Unterschied ist mir immer noch nicht ganz klar) belohnt. Neben den hüpfenden Kameraden tauchten auf einmal aus dem Nichts zwei riesige Emus auf, die durch einen startenden Hubschrauber aufgeschreckt wurden. Nach der tierischen Begegnung der dritten Art haben wir uns entschlossen auf Phillip Island halt zu machen. Phillip

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Tag13: Wilsons Promontory

Nachdem wir den gestrigen Abend mit unseren neuen Bekannten noch bei einem Bierchen ausklingen ließen, stand heute der zweite Tag im Wilsons Prom an. Das Wetter war durchwachsen. Es war zwar wieder sehr warm, die Sonne ließ sich aber nur ab und dann blicken. Der erste Hike (7Km, 2h) führte uns zum Norman’s Point, welcher der südlichste Ausläufer der Norman Bay ist. Wieder mal waren wir alleine Unterwegs und konnten so einiges an Getier auf dem Weg durch den Wald entdecken. Bevorzugt die blöden beißenden Fliegen. Vom Norman’s Point aus hat man einen wundervollen Ausblick auf den Beach und die

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Tag12: Wilsons Promontory

Nach zwei Tagen wilden Herumfahren, konnten wir uns heute im Wilsons Promontory National Park austoben. Da das Wetter heute bombig war (33Grad + Sonne) sind wir auf den Mount Bishop gewandert. Relativ einfache ca. 6Km Tour, welche aber dennoch mit einer fast 360° Rundumsicht belohnt wurde. Der National Park hat ein bischen was vom Yosemite in den USA…nur etwas plattgedrückter. Nach der schweißtreibenden Tour sind wir noch diverse kleinere Hikes zu unterschiedlichen Beaches gegangen, welche am Ende doch immer gleich sind. Schließlich haben wir uns irgendwann selbst dem Sonnenbad hingegeben. Der Strand erinnerte uns an Neuseeland (Boulders), nur etwas kleiner.

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Tag11: Princess Highway, Koalas, Foster

Nach einem traumhauften Sonnenaufgang an unserem einsamen Stellplatz bei Marlo haben wir uns Foster als heutiges Tagesziel gesetzt. Foster liegt taktisch sehr günstig kurz vorm Wilson Promontory National Park, welchen wir die nächsten 2-3 Tage abwandern werden. Von Marlo bis nach Foster waren es mit einigen Zwischenstops ca. 370Km und 5,5 Stunden Fahrzeit. Sonnenaufgang Campsite Marlo Das erste Ziel war Lake Tyres. See ist wohl eher der falsche Begriff, denn de facto ist es einfach auch nur ein abgekapseltes Stück Ozean. Schön anzusehen, aber extrem windig. Nach Lake Tyres sind wir in den Touri-Ort Lake Entrance. Dort gibt es einen

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Tag10: Princess Highway, Marlo

Die Nacht im Wald war traumhaft. Bis auf ein paar Monkey Birds absolute Stille. In den frühen Morgenstunden hat es jedoch übelst zu regnen begonnen und bis ca. 17 Uhr auch nicht mehr nachgelassen 🙁 Der Tag fiel also sprichwörtlich ins Wasser, was aber nicht so schlimm war, da er sowieso als Travel Day geplant war (ca. 350Km waren zu fahren, was ca. 5-6 Stunden fahrt waren). Bei der Routenplanung hat uns auf der Campsite noch ein netter Einsiedler Aussie mit Insider Tipps versorgt. Er selbst nannte sich “The rambling hobo and rebel”. Rebel war sein Hund. Wie viele andere

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Tag09: Princess Highway, Booderee, Bodalla

Nachdem die erste Nacht im Van bei unaustehlicher Hitze überstanden war, hieß unser nächstes Ziel Boderee National Park. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch im Meer am Hyams Beach erfrischt.  Im Booderee National Park haben wir uns auf einen ca. 6Km Hike begeben, welcher sich im nachhinein aus vielerlei Hinsicht als Fehlentscheidung erwiesen hat. Erstens war er zu 80% in der prallen Sonne, zweitens nicht sehr spektakulär was die Landschaft anging und drittens war es auf den letzten 3km ein Kampf gegen Spinnen. Ihre Netze waren quer über den Weg gespannt und man musste James Bond Taktiken anwenden,

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